Update: Die WP hat am 14.04.2010 eine "Richtigstellung" abgedruckt: Lesen Sie weiter
Heute morgen mussten wir im Hohenlimburger Teil der Westfalenpost lesen, dass die Piratenpartei Hagen angeblich Werbebriefe im Namen der Gemeindeleitung der EfG Hohenlimburg an Gemeindemitglieder versandt hat. Ein Anruf beim Gemeindereferenten der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinde klärte die Sachlage schnell auf:
Die besagten Briefe stammen natürlich nicht von der Piratenpartei Hagen, sondern von einem jungen Sympathisanten der Piraten aus der Gemeinde selbst. Dieser hatte die Briefe, die tatsächlich den Anschein erwecken, als stammten sie von der Gemeindeleitung als gutgemeinte Wahlempfehlung verteilt.
Die Gemeindeleitung wusste nichts von dem Artikel in der Zeitung. Dieser stammt von einem Gemeindemitglied, das sich ohne Wissen der Leitung an die Westfalenpost gewandt hat. Allerdings nur um richtig zu stellen, dass die Briefe mit der Wahlempfehlung nichts mit der Leitung der Gemeinde zu tun haben. Für den Text und die Überschrift des Artikels "Piratenpartei räubert" ist alleine die Redaktion der Westfalenpost in Hohenlimburg verantwortlich.
Die Piratenpartei Hagen fragt sich, warum sich die Redaktion der Westfalenpost in dieser Angelegenheit nicht vor der Veröffentlichung des Artikels an uns gewandt hat. Wir stellen auf unserer Website ein Kontaktformular zur Verfügung und auch eine Telefonnumer ist schnell zu finden. Außerdem stellen wir uns die Frage, warum bei dieser Klarstellung ein so reißerischer Titel nötig gewesen ist. Zumal auch die Westfalenpost nicht sicher wissen konnte, ob die Briefe tatsächlich von den Piraten Hagen stammt.
Wir sehen in diesem Fall keinerlei Schuld bei der EfG Hohenlimburg, sondern ausschließlich bei den für den Artikel verantwortlichen Journalisten. Wir werden uns dazu bei der Redaktion in Hohenlimburg erkundigen und um eine Stellungnahme bitten.

Reaktion der WP
Auf die Reaktion der WP bin ich gespannt.
„Im liberalen Sinne heißt liberal nicht nur liberal …“
„Geräubert“ ist entweder wenigstens 1 € für’s Phrasenschwein wert oder einfach nur eine parteiisch anmutende Stichelei. Denn schließlich, auch wenn Piraten räubern, sind die PIRATEN ja keine Piraten im eigentlichen Sinne – obwohl uns doch schon so mancher Besucher unseres Infostands wegen „unserer“ Aktionen vor Somalia zurechtweisen musste …
In jedem Fall: Vielen Dank an den engagierten Piraten aus der Gemeinde! Denn auch ohne Kaperbrief darf man unbedingt seine Meinung kundtun! :-)
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